Aktuelles Bild
Hund Brösel mit rotem Halsband

Angehender Therapiehund Brösel besteht die Eignungsprüfung zum Therapiebegleithund

Seit Februar ist in der Praxis Brösel, ein einjähriger Golden Retriever-Pudel-Mischling (Goldendoodle), anzutreffen. Er soll in Zukunft als Therapiebegleithund mitarbeiten. Bisher hat er sich an die Räumlichkeiten und Praxisabläufe gewöhnt und auch erste kurze Einsätze in den Therapien erlebt. Ende August hat Brösel die Eignungsprüfung zum Therapiebegleithund bestanden und gemeinsam mit Ramona Leifer die Ausbildung zum Therapiebegleithundeteam bei der Steinfurter Akademie für tiergestützte Therapie (SATTT) begonnen. Nähere Informationen zu Brösel finden sie unter Team.

Was ist ein Therapiebegleithund?

Ein Therapiebegleithund ist ein speziell ausgebildeter Hund, der gezielt als therapeutisches Hilfsmittel während der Therapien eingesetzt wird. Anders als bei einem Streichelhund, dessen Anwesenheit bereits von großem Nutzen sein kann, verfolgt der Therapeut mit dem Einsatz des Hundes ein bestimmtes Ziel. Der Hund dient in der therapeutischen Arbeit als

  • Kommunikationsbrücke zwischen dem Patienten und dem Therapeuten
  • Sprech- und Übungsmotivator
  • Spielpartner
  • Entspannungshelfer
  • Hilfe zum Aufbau von Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein.

Welche speziellen Fähigkeiten braucht ein Therapiebegleithund?


Therapiebegleithunde gehen auf jeden Menschen freundlich und wertungsfrei zu, unabhängig davon, ob sprachliche oder körperliche Einschränkungen bestehen. Sie freuen sich ehrlich über jeden Menschen und reagieren empathisch auf die Gefühle der Patienten. Therapiebegleithunde sind frei von Aggression und haben eine hohe Stresstoleranz. Zusätzlich zu diesen charakterlichen Eigenschaften lernt der Hund viele Kommandos und Tricks mit denen er den Therapieverlauf unterstützen kann. Diese Fähigkeiten werden während der Ausbildung bei der SATTT gefördert und erarbeitet.

Wie wirkt ein Therapiebegleithund?


Die Anwesenheit von Hunden hat, vorausgesetzt der Patient leidet nicht unter großer Angst vor Hunden, nachgewiesene positive Effekte auf den Menschen. Diese sind beispielsweise ein erhöhtes sprachliches Kommunikationsbedürfnis, Verbesserung der Aufmerksamkeit und Konzentration, Reduktion von Versagensängsten und Frustration sowie die Förderung sozio-emotionaler Fähigkeiten. Diese Effekte können Patient und Therapeut beim Erreichen der Therapieziele unterstützen.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Zurück